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Hier gibt es zusätzliche, aktuelle Informationen sowie die Antworten auf Fragen, die häufiger gestellt werden. Tödliche Suche - oder der Schreibflash Kaleidoskop Das Warten aufs Taschenbuch Warum nur amazon? Was mache ich als Tolino-Besitzer?

Kaleidoskop

Dieses Buch sollte eigentlich niemals die Welt erblicken! Und nun ist es seit Tagen Bestseller in seiner Kategorie. Das Leben nimmt manchmal merkwürdige Umwege. Begonnen hat dieser Text als ein Schreibexperiment, eine Trotzreaktion, als mein damaliger  Agent mir vorwarf, niemals harte Thriller schreiben zu können. Ich konnte doch! Allerdings beendete ich das Manuskript mittendrin, als fast eine meiner (Lieblings-)figuren gestorben wäre. Ich bekam da nach einem medizinischem Intensivkurs gerade noch die Kurve … Irgendwann erwähnte ich die Existenz dieser Geschichte, weil Daniels OP unter extremen Bedingungen häufiger mal erwähnt  wurde - und diese passierte eben hier, in “Kaleidoskop”. Forderungen wurden laut: “Wir wollen das aber lesen!” Da es auch bei “Pandora” einige Bezüge zu “Kaleidoskop” gab und das Lektorat von “Pandora” kurz bevorstand, musste ich eine  Entscheidung treffen: Alle relevanten Stellen aus Pandora löschen oder … Ich entschied mich für “oder” und gab zwei Testlesern einen Teil von “Kaleidoskop” zum Lesen. Beide waren begeistert. Im  nächsten Schritt hieß es dann: Geschichte fertig schreiben, Cover gestalten (lassen) und Lektorat/Korrektorat organisieren. Auf  dem letzten Drücker ging dann das ebook noch vor Pandora an den Start, das Taschenbuch folgte einige Tage später. Es war  extrem stressig und klappt nur weil, alle Beteiligten als Superteam zusammengearbeitet haben - und nun frage ich mich, warum ich das Buch nicht schon längst veröffentlicht habe…

Das Warten auf das Taschenbuch

Immer wieder wird gefragt, warum das Taschenbuch nicht zeitgleich mit dem Ebook erscheint. Hier der Versuch einer Erklärung: Wenn das Word-Dokument fertig ist, dauert es ca. 2 Stunden, bis die Satzdatei fürs ebook fertig ist und das ebook hochgeladen  werden kann. Die Erstellung der gleichen Datei fürs Taschenbuch dauert mindestens eine Woche, schon deshalb, weil jeder  Prüfvorgang 24 Stunden dauert. Also: Hochladen, prüfen, Fehler entdecken, verbessern = 24 Stunden. Die letzte Veröffentlichung hat 10 Tage gedauert - nach dem die Satzdatei erstellt worden war. Sollte ich nun wirklich alle ebook-Leser aufs Taschenbuch warten lassen? Das würde ich als unfair empfinden. Und ein ganz ehrliches Wort zu diesem Thema: Das Erstellen des Taschenbuches ist hochgradig zeitintensiv und nervig und lohnt sich finanziell für den Autoren nicht, weil CreateSpace den Preis schon bei geringer Seitenzahl sehr hoch ansetzt. Bei meinen Taschenbüchern reicht der Erlös (nach Steuern) nicht mal mehr für eine Kugel Eis. Dies soll jedoch kein “Jammern” sein, sondern ist einfach nur eine  Tatsachenbeschreibung, die viele nicht kennen. Das Anbieten eines Taschenbuches ist ein Service für den Leser - nicht mehr, nicht weniger.

Warum nur amazon? Was mache ich als Tolino-Besitzer?

So regelmäßig wie der Regen in Norddeutschland trudeln sie ein: Die Mails mit Fragen oder auch wüsten Beschimpfungen: Wie kann ich es nur wagen, exklusiv bei amazon zu veröffentlichen. Dabei geht es nicht nur um meine eigenen Veröffentlichungen  (Kaleidoskop, Love&Thrill, Einsame Entscheidung) sondern auch um Nemesis, Pandora und Labyrinth. Daher muss ich diese Frage zweiteilig beantworten: Die LKA/SEAL-Serie erscheint aktuell bei Montlake Romance, dieser Verlag gehört zu amazon und die Produkte werden exklusiv dort vertrieben. Darauf habe ich als Autor keinen Einfluss - genauso wenig, wie ein anderer Autor etwas dagegen tun kann, dass sein Buch z.B. exklusiv bei Weltbild startet. Ja, ich kannte diesen Nachteil, als ich dort unterschrieben habe, aber zu dem Zeitpunkt betrug der Anteil meiner epub-Leser gerade mal 3 bis 5 Prozent. Um die Serie fortzuführen und einem breiterem Publkum bekannt zu  machen, war ich bereit, diese Gruppe Leser zu verärgern. Ich weiß aber dank Facebook, dass viele Tolino-Besitzer diese Bücher auch lesen. Hier fielen die Stichworte “calibre” (= kostenloses Programm zur ebook-Verwaltung und Konvertierung) und ein passendes Plugin. Vielleicht einfach mal googlen, denn ich besitze einen Kindle und kenne mich damit leider nicht aus. Damit zum zweiten Teil meiner Antwort: Warum erscheinen nun auch noch meine eigenen Veröffentlichungen exklusiv bei amazon? Nun, der iTunes Markt wäre in der Tat recht lohnen für mich, weil meine Bücher dort gut laufen, aber: Um dort ebooks anbieten zu können, muss man einen Mac-PC besitzen - habe ich nicht. Thema durch. Bleibt die Frage nach den epub-Lesern: Hier stehen wieder 3 bis 5% der Leser denjenigen gegenüber, die die Kindle-Leihe nutzen. Diese Ausleihungen machen mittlerweile über 20% der  Einnahmen aus. Diese Rechnung war recht einfach, aber als Service für alle epub-Leser verzichte ich auf jeden Kopierschutz, sodass eine Umwandlung der Bücher leicht möglich ist! Im Netz finde ich für dieses Problem viele Lösungen, eine ist zum Beispiel hier  dargestellt: klick.
Posted: Dienstag, 27. Dezember 2016
Die Story hinterm Buch
Posted: Sonnabend, 3. Dezember 2016
Die verflixte Technik
Posted: Sonnabend, 3. Dezember 2016
Die angebliche Unterstützung von Monopolisten…
Posted: Sonnabend 3. Dezember 2016
Die Story hinterm Buch

Tödliche Suche … nach Zeit

Spätestens Mitte November war klar, dass es dieses Jahr keine Weihnachtsnovelle geben würde. Die Zeit war einfach zu kurz: Das Lektorat “Heart Bay 3”, der Brotjob, die ganzen vorweihnachtlichen Termine … soweit die Logik. Es gab jedoch zwei Aspekte, die  gegen diese Logik sprachen. Da waren zum einen die Leser, die sich so begeistert auf Pandora und Kaleidoskop gestürzt hatten, dass zeitweise beide Bücher in den Top 100 waren. Es tat mir wahnsinnig leid, sie zu enttäuschen und diese liebgewonnene Tradition zu durchbrechen - nach  Riskante Weihnachten, Verhängnisvolles Vertrauen und Einsame Entscheidung sollte es wirklich keine Weihnachtsnovelle 2016  geben? Und dann waren da noch Dirk, Sven in Hamburg und Dom und Sam auf der anderen Seite des Atlantiks, die unbedingt wollten, dass ich ihre Geschichte noch in 2016 erzähle, statt erst Weihnachten 2017. Wer sie kennt, weiß, dass sie recht stur sind - und das ist noch freundlich ausgedrückt, denn sie geben dem Wort ‘Nervensägen’ eine ganz neue Bedeutung. Es folgte meine erste vorsichtige Nachfrage auf facebook, ob das Buch denn zwingend vor Weihnachten erscheinen müsste. Die Antwort war ein deutliches “NEIN”. Damit erschien das Vorhaben dann nicht mehr ganz so unmöglich, denn schließlich muss ich nicht  nur die Geschichte schreiben, sondern sie muss auch noch korrigiert und lektoriert werden. Ach ja, ein Cover wäre ja auch nicht schlecht … Wider Erwarten brachten mich meine Lektornnen und meine Designerin nicht um, als ich vorsichtig fragte, ob sie sich vielleicht vorstellen könnten, dass … Tja, und die ganze Zeit schrieb ich schon. In jeder freien Sekunde. Für viele klingt es nach einem Traum, aber teilweise war es schon nervig. Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit erzählten mir die Jungs, was sie wollten und nicht wollten. Bei uns  zuhause nennen wir das “Schreibflash”. Ich bin dann zwar körperlich anwesend, aber nicht so ganz und richtig und wirklich, denn ein Teil von mir ist in der Story gefangen. Wenn ich Zeit für den PC hatte, musste ich die Seiten ‘nur’ noch füllen, die Story kannte ich ja - und das alles zwischen der Suche nach Geschenken, den Weihnachtsfeiern und und und. Natürlich hielt sich auch niemand an meine Pläne. Als plötzlich Hamid und Phil auftauchten, war ich kurz davor, alle einfach zu  erschießen (leider nimmt niemand von ihnen diese Drohung ernst). Gleichzeitig wurde mir aber auch immer klarer, dass ich diese Geschichte schreiben muss. Es gab so viel zu erzählen, klarzustellen oder einfach mal anzumerken. Und dann war ich fertig - dachte ich. Denn dann kam der   Anschlag von Berlin. Ich konnte die aktuellen Ereignisse nicht einfach ignorieren, denn schließlich spielte die Handlung in der Gegenwart, also jetzt, und Dirk hatte einiges zu dem Mist zu sagen, dabei hatte er schon genug eigene Probleme, weil er etwas getan hat (woran er natürlich unschuldig ist), für das seine Frau ihn vermutlich umbringen wird. Am Ende war die Geschichte fertig und wartet nun nur noch auf den allerletzten Schliff. Neben der Jagd nach den letzten Vertippern  drängt sich jetzt wieder einmal die Frage in den Vordergrund, ob die Leser diese Geschichte denn überhaupt annehmen werden. Klar, da ist der typische DeGrasse Humor (und die entsprechende Sturheit),  die Action kommt auch nicht zu kurz (Wie, Phil? Ob ich euch den Hubschrauber als kleine Rache wegen eures unangekündigten Auftauchens auf den Hals geschickt habe? Würde ich doch nie tun *hehe*) , die Hamburger haben auch die passenden Sprüche für jede Gelegenheit drauf, aber es gibt eben auch einige stille Töne … Ich bin wie immer gespannt (und nervös)! Und nun muss ich sehen, wie ich meinen völlig verkorksten Zeitplan wieder  hinbekomme…

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Hier gibt es zusätzliche, aktuelle Informationen sowie die Antworten auf Fragen, die häufiger gestellt werden. Tödliche Suche - oder der Schreibflash Kaleidoskop Das Warten aufs Taschenbuch Warum nur amazon? Was mache ich als Tolino- Besitzer?

Kaleidoskop

Dieses Buch sollte eigentlich niemals die Welt erblicken! Und  nun ist es seit Tagen Bestseller in seiner Kategorie. Das Leben  nimmt manchmal merkwürdige Umwege. Begonnen hat dieser  Text als ein Schreibexperiment, eine Trotzreaktion, als mein  damaliger Agent mir vorwarf, niemals harte Thriller schreiben  zu können. Ich konnte doch! Allerdings beendete ich das Manuskript  mittendrin, als fast eine meiner (Lieblings-)figuren gestorben  wäre. Ich bekam da nach einem medizinischem Intensivkurs  gerade noch die Kurve … Irgendwann erwähnte ich die Existenz dieser Geschichte, weil  Daniels OP unter extremen Bedingungen häufiger mal erwähnt wurde - und diese passierte eben hier, in “Kaleidoskop”.  Forderungen wurden laut: “Wir wollen das aber lesen!” Da es auch bei “Pandora” einige Bezüge zu “Kaleidoskop” gab  und das Lektorat von “Pandora” kurz bevorstand, musste ich  eine Entscheidung treffen: Alle relevanten Stellen aus Pandora  löschen oder … Ich entschied mich für “oder” und gab zwei Testlesern einen Teil von “Kaleidoskop” zum Lesen. Beide waren begeistert. Im  nächsten Schritt hieß es dann: Geschichte fertig schreiben,  Cover gestalten (lassen) und Lektorat/Korrektorat organisieren.  Auf dem letzten Drücker ging dann das ebook noch vor Pandora an den Start, das Taschenbuch folgte einige Tage später. Es war extrem stressig und klappt nur weil, alle Beteiligten als  Superteam zusammengearbeitet haben - und nun frage ich  mich, warum ich das Buch nicht schon längst veröffentlicht  habe…
Posted: Sonnabend, 3. Dezember 2016
Die verflixte Technik

Das Warten auf das Taschenbuch

Immer wieder wird gefragt, warum das  Taschenbuch nicht zeitgleich mit dem Ebook  erscheint. Hier der Versuch einer Erklärung: Wenn das Word-Dokument fertig ist, dauert es ca.  2 Stunden, bis die Satzdatei fürs ebook fertig ist  und das ebook hochgeladen werden kann. Die  Erstellung der gleichen Datei fürs Taschenbuch  dauert mindestens eine Woche, schon deshalb,  weil jeder Prüfvorgang 24 Stunden dauert. Also:  Hochladen, prüfen, Fehler entdecken, verbessern  = 24 Stunden.  Die letzte Veröffentlichung hat 10 Tage gedauert -   nach dem die Satzdatei erstellt worden war. Sollte ich nun wirklich alle ebook-Leser aufs  Taschenbuch warten lassen? Das würde ich als  unfair empfinden. Und ein ganz ehrliches Wort zu  diesem Thema: Das Erstellen des Taschenbuches  ist hochgradig zeitintensiv und nervig und lohnt  sich finanziell für den Autoren nicht, weil  CreateSpace den Preis schon bei geringer  Seitenzahl sehr hoch ansetzt. Bei meinen  Taschenbüchern reicht der Erlös (nach Steuern)  nicht mal mehr für eine Kugel Eis. Dies soll jedoch  kein “Jammern” sein, sondern ist einfach nur eine  Tatsachenbeschreibung, die viele nicht kennen.  Das Anbieten eines Taschenbuches ist ein Service  für den Leser - nicht mehr, nicht weniger.
Posted: Sonnabend, 3. Dezember 2016
Die angebliche Unterstützung von Monopolisten…

Warum nur amazon? Was mache ich als

Tolino-Besitzer?

So regelmäßig wie der Regen in Norddeutschland  trudeln sie ein: Die Mails mit Fragen oder auch  wüsten Beschimpfungen: Wie kann ich es nur  wagen, exklusiv bei amazon zu veröffentlichen.  Dabei geht es nicht nur um meine eigenen  Veröffentlichungen (Kaleidoskop, Love&Thrill,  Einsame Entscheidung) sondern auch um  Nemesis, Pandora und Labyrinth. Daher muss ich  diese Frage zweiteilig beantworten: Die LKA/SEAL-Serie erscheint aktuell bei Montlake  Romance, dieser Verlag gehört zu amazon und die  Produkte werden exklusiv dort vertrieben. Darauf  habe ich als Autor keinen Einfluss - genauso wenig, wie ein anderer Autor etwas dagegen tun kann,  dass sein Buch z.B. exklusiv bei Weltbild startet. Ja, ich kannte diesen Nachteil, als ich dort  unterschrieben habe, aber zu dem Zeitpunkt  betrug der Anteil meiner epub-Leser gerade mal 3  bis 5 Prozent. Um die Serie fortzuführen und  einem breiterem Publkum bekannt zu machen,  war ich bereit, diese Gruppe Leser zu verärgern.  Ich weiß aber dank Facebook, dass viele Tolino-   Besitzer diese Bücher auch lesen. Hier fielen die  Stichworte “calibre” (= kostenloses Programm zur  ebook-Verwaltung und Konvertierung) und ein  passendes Plugin. Vielleicht einfach mal googlen,  denn ich besitze einen Kindle und kenne mich  damit leider nicht aus. Damit zum zweiten Teil meiner Antwort: Warum  erscheinen nun auch noch meine eigenen  Veröffentlichungen exklusiv bei amazon? Nun, der  iTunes Markt wäre in der Tat recht lohnen für  mich, weil meine Bücher dort gut laufen, aber: Um  dort ebooks anbieten zu können, muss man einen  Mac-PC besitzen - habe ich nicht. Thema durch.  Bleibt die Frage nach den epub-Lesern: Hier  stehen wieder 3 bis 5% der Leser denjenigen  gegenüber, die die Kindle-Leihe nutzen. Diese  Ausleihungen machen mittlerweile über 20% der  Einnahmen aus. Diese Rechnung war recht  einfach, aber als Service für alle epub-Leser  verzichte ich auf jeden Kopierschutz, sodass eine  Umwandlung der Bücher leicht möglich ist! Im  Netz finde ich für dieses Problem viele Lösungen,  eine ist zum Beispiel hier dargestellt: klick.
© Stefanie Ross 2017  Impressum  Datenschutzerklärung 
Posted: Dienstag, 27. Dezember 2016
Die Story hinterm Buch

Tödliche Suche … nach Zeit

Spätestens Mitte November war klar, dass es dieses Jahr  keine Weihnachtsnovelle geben würde. Die Zeit war einfach  zu kurz: Das Lektorat “Heart Bay 3”, der Brotjob, die ganzen  vorweihnachtlichen Termine … soweit die Logik. Es gab  jedoch zwei Aspekte, die gegen diese Logik sprachen.  Da waren zum einen die Leser, die sich so begeistert auf  Pandora und Kaleidoskop gestürzt hatten, dass zeitweise  beide Bücher in den Top 100 waren. Es tat mir wahnsinnig  leid, sie zu enttäuschen und diese liebgewonnene Tradition  zu durchbrechen - nach Riskante Weihnachten,  Verhängnisvolles Vertrauen und Einsame Entscheidung  sollte es wirklich keine Weihnachtsnovelle 2016 geben? Und dann waren da noch Dirk, Sven in Hamburg und Dom  und Sam auf der anderen Seite des Atlantiks, die unbedingt  wollten, dass ich ihre Geschichte noch in 2016 erzähle, statt  erst Weihnachten 2017. Wer sie kennt, weiß, dass sie recht  stur sind - und das ist noch freundlich ausgedrückt, denn  sie geben dem Wort ‘Nervensägen’ eine ganz neue  Bedeutung.  Es folgte meine erste vorsichtige Nachfrage auf facebook,  ob das Buch denn zwingend vor Weihnachten erscheinen  müsste. Die Antwort war ein deutliches “NEIN”. Damit  erschien das Vorhaben dann nicht mehr ganz so unmöglich,  denn schließlich muss ich nicht  nur die Geschichte  schreiben, sondern sie muss auch noch korrigiert und  lektoriert werden. Ach ja, ein Cover wäre ja auch nicht  schlecht … Wider Erwarten brachten mich meine  Lektornnen und meine Designerin nicht um, als ich  vorsichtig fragte, ob sie sich vielleicht vorstellen könnten,  dass … Tja, und die ganze Zeit schrieb ich schon. In jeder freien  Sekunde. Für viele klingt es nach einem Traum, aber  teilweise war es schon nervig. Bei jeder passenden und  unpassenden Gelegenheit erzählten mir die Jungs, was sie  wollten und nicht wollten. Bei uns zuhause nennen wir das  “Schreibflash”. Ich bin dann zwar körperlich anwesend, aber  nicht so ganz und richtig und wirklich, denn ein Teil von mir  ist in der Story gefangen.  Wenn ich Zeit für den PC hatte, musste ich die Seiten ‘nur’  noch füllen, die Story kannte ich ja - und das alles zwischen  der Suche nach Geschenken, den Weihnachtsfeiern und  und und.   Natürlich hielt sich auch niemand an meine Pläne. Als  plötzlich Hamid und Phil auftauchten, war ich kurz davor,  alle einfach zu erschießen (leider nimmt niemand von  ihnen diese Drohung ernst). Gleichzeitig wurde mir aber  auch immer klarer, dass ich diese Geschichte schreiben  muss. Es gab so viel zu erzählen, klarzustellen oder einfach  mal anzumerken.  Und dann war ich fertig - dachte ich. Denn dann kam der    Anschlag von Berlin. Ich konnte die aktuellen Ereignisse  nicht einfach ignorieren, denn schließlich spielte die  Handlung in der Gegenwart, also jetzt, und Dirk hatte  einiges zu dem Mist zu sagen, dabei hatte er schon genug  eigene Probleme, weil er etwas getan hat (woran er  natürlich unschuldig ist), für das seine Frau ihn vermutlich  umbringen wird. Am Ende war die Geschichte fertig und wartet nun nur  noch auf den allerletzten Schliff. Neben der Jagd nach den  letzten Vertippern  drängt sich jetzt wieder einmal die Frage  in den Vordergrund, ob die Leser diese Geschichte denn  überhaupt annehmen werden. Klar, da ist der typische  DeGrasse Humor (und die entsprechende Sturheit),  die  Action kommt auch nicht zu kurz (Wie, Phil? Ob ich euch  den Hubschrauber als kleine Rache wegen eures  unangekündigten Auftauchens auf den Hals geschickt  habe? Würde ich doch nie tun *hehe*) , die Hamburger  haben auch die passenden Sprüche für jede Gelegenheit  drauf, aber es gibt eben auch einige stille Töne … Ich bin wie  immer gespannt (und nervös)! Und nun muss ich sehen,  wie ich meinen völlig verkorksten Zeitplan wieder  hinbekomme…
Posted: Sonnabend 3. Dezember 2016
Die Story hinterm Buch